Venendruck – Messung

Orthopädiezentrum in Hamburg Schenefeld

Orthopädische Therapie und Prävention


Venendruck – Messung

Alle Körpergefäße unterliegen einem Druck von außen durch das umliegende Gewebe und einem Druck von innen durch die Flüssigkeiten, die sie durchlaufen. Die Venen transportieren das Blut aus der Körperperipherie zum Herzen zurück. Das Venenblut baut einen sehr geringen Eigendruck auf, die Venen selbst verfügen über eine sehr dünne Gefäßwand. Diese Voraussetzungen machen das venöse System störanfällig. Damit es nicht zu einem Stau kommt, sind in die Venen Klappen eingelassen, die einen Rückstrom verhindern, wenn sie intakt sind.


Versagen diesen Mechanismen bilden sich Krampfadern und es können Unterschenkelgeschwüre („offene Beine“) und schwere Hautveränderungen entstehen. Die Vorzeichen bleiben meist unbemerkt. Ein erstes Symptom kann das Gefühl von „schweren“ Beinen sein.


Die Venendruckmessung

Über Druckmanschetten werden die Venen entleert und anschließend über völlig ungefährliche Ultraschallmessung (keine Röntgenstrahlen) das Füllverhalten gemessen, also die Zeit und die Stärke des Nachfließens. Das Ergebnis liegt sofort vor und wird Ihnen erläutert.


Welche Konsequenzen können sich ergeben?

Das hängt von der Ausprägung einer Störung ab. Bei leichteren Auffälligkeiten kann man gut durch körperliche Aktivitäten oder physikalische Maßnahmen gegensteuern. Bei schwereren Veränderungen können Kompressionstrümpfe angezeigt sein. Auf jeden Fall sollte man frühzeitig über sein Risikopotenzial informiert sein. Venendruckmessungen können zu vereinbarten Terminen stattfinden.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen leider nicht mehr die Kosten vorbeugender Diagnostik. Wir müssen daher einen geringen Eigenkosten – Anteil erheben. Fragen Sie uns bitte zu den Konditionen. 


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