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Osteoporosediagnostik und -Therapie


Knochendichtemessung = Osteoporosemessung
Die Osteoporose (= Schwund der Knochenfestigkeit) wird von der Weltgesundheitsorganisation den 10 schwerwiegendsten Krankheitsbildern zugeordnet. Allein in Deutschland leiden allein schätzungsweise12 Millionen Menschen an dieser Erkrankung oder sind aktuell gefährdet.


Knochen ist lebende Materie, die nicht gleich bleibend im Körper verharrt, sondern stetigen Auf- und Abbauprozessen unterliegt. Überwiegt der Abbau von Mineralsalzen (hauptsächlich Kalzium und Phosphor) verliert der Knochen kontinuierlich an Festigkeit. Es kommt zunächst zur „Osteopenie“ (Knochenarmut), wenn ein kritischer Wert unterschritten ist, zur Osteoporose (Knochenbrüchigkeit) und schließlich zu spontanen Knochenbrüchen bei schon kleinsten Belastungen.


Das heimtückische an dieser Krankheit ist, dass sie lange Zeit zunächst unbemerkt verläuft und erst anlässlich eines Knochenbruches dem Betroffenen drastisch vor Augen geführt wird. Am häufigsten sind dann die sehr schmerzhaften Wirbelsäulenbrüche und die Hüftbrüche, die viele alte Menschen zu Pflegefällen werden lassen.


Wer ist bedroht?

Diese Krankheit wird vor allem ab der zweiten Lebenshälfte manifest, bei Frauen etwa ab dem 45. Lebensjahr und zeitlich versetzt in gleicher Weise auch bei Männern (etwa ab dem 60. Lebensjahr).

Ursächlich sind die hormonellen Umstellungen in dieser Zeit, aber auch vielfältige Faktoren wie Bewegungsmangel, Ernährungsweise und natürlich die individuelle Veranlagung.


Wie kann man Osteoporose erkennen?

Es gibt Bestimmungen der Knochendichte auf Röntgen- oder Ultraschallbasis. In unserer Praxis führen wir eine Osteoporosesprechstunde durch, bei der mittels ungefährlichem Ultraschall – das heißt ohne Strahlenbelastung - die Knochendichte exemplarisch an der Ferse gemessen wird. Die Messung wird Ihnen demonstriert, die hieraus ableitbaren Konsequenzen werden mit Ihnen diskutiert.


Zum guten Standard gehört heutzutage, dass man zur Knochendichtemessung auch noch die Vitamin D -Bestimmung im Blut durchführt. In unseren klimatischen Breiten mit der geringen Sonneneinstrahlung, finden sich häufig schlechte Werte.Hier ist dann eine prophylaktische Vitamin D - Gabe wichtig, im Falle einer Osteoporose - Behandlung unerlässlich.    
Die Privaten Krankenversicherung zahlen diese Verfahren. Ansonsten sind sie eine Selbstzahlerleistung. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.


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